Werkzeug für die Gestaltung nachhaltiger Quartiere
Ein Gemeinschaftsprojekt von Bundesamt für Energie BFE und Bundesamt für Raumentwicklung ARE
Die Bundesämter für Energie BFE und für Raumentwicklung ARE unterstützen die nachhaltige Quartierentwicklung als einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels in der Bundesverfassung (Art. 73).
Die beiden Ämter haben im Juni 2009 das Projekt "Nachhaltige Quartierentwicklung" lanciert. Sein Ziel ist die Entwicklung einer Bewertungs- und Entscheidungshilfe für nachhaltige Quartiere, welche den Gemeinden und anderen interessierten Partnern zur Verfügung gestellt werden soll.
Zahlreiche Gemeinden und Kantone engagieren sich in der nachhaltigen Entwicklung und beachten bei ihren Massnahmen, Projekten und Programmen die Gesichtspunkte der Umwelt, der Gesellschaft und der Wirtschaft. Quartiere eignen sich gut für die Umsetzung dieser Grundsätze mit der Berücksichtigung beispielsweise von ökologischen und möglichst energieautarken Bauten, der sozialen und generationenübergreifenden Durchmischung der Bevölkerung sowie des Langsamverkehrs.
Seit 2002 arbeiten die Bundesämter für Energie (BFE) und Raumentwicklung (ARE) gemeinsam an der Gestaltung von nachhaltigen Quartieren und der Verbreitung von Musterlösungen. Die beiden Ämter haben nun beschlossen, Kriterien und eine Bewertungshilfe für nachhaltige Quartiere zu entwickeln. Dieses Verfahren wird in vier bestehenden oder geplanten Quartieren überprüft. In der Deutschschweiz sind dies das Bullingerquartier in Zürich und das Dreispitzareal in Basel, in der Westschweiz: Carré Vert (ex Artamis) in Genf und Ecoparc in Neuenburg (noch nicht bestätigt). Die Testphase wird bis Ende 2010 dauern. Das weiterentwickelte Werkzeug soll anschliessend Gemeinden und anderen interessierten Partnern zur Verfügung gestellt werden.
Dokumente zur Lancierungsveranstaltung
vom 24. Juni 2009 in Basel.